Herz-, Kreislaufbeschwerden - Therapie
Beschwerden des Herz-Kreislauf-Systems sind vielfältig, ihre Ursachen aber bis heute nicht eindeutig geklärt. Wenn sich Symptome bemerkbar machen, sind die Arterien meistens schon stark beschädigt. Mit den modernen Methoden der Anti-Aging-Medizin kann man bereits in jungen Jahren dazu beitragen, das Herz-Kreislauf-System vor Alterserscheinungen zu schützen. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Vitamin C, E und bestimmten Aminosäuren schützt die Gefäßinnenwände vor gefährlichen Ablagerungen. Wird die optimale Versorgung des Körpers nicht durch die normalen Nahrungsmittel erreicht, können ausgewählte Mittel zur Nahrungsergänzung wie Magnesium, Selen, Coenzym Q10 und L-Carnitin unterstützend wirken. Ab einem Alter von ca. 50 Jahren ist eine regelmäßige Kontrolle des Hormonspiegels zu empfehlen. Hormonmangel wirkt sich negativ auf die Blutgefäße aus und sollte daher rechtzeitig mit einer Hormonersatztherapie ausgeglichen werden, um das Herzinfarktrisiko zu senken.
Bei stark gefährdeten Herzinfarktpatienten geht es in erster Linie darum, die Risikofaktoren wie Bluthochdruck, hohes Cholesterin und Übergewicht zu behandeln. Das kann in gewissem Maße durch eine Ernährungsumstellung und Bewegungstherapie geschehen. Im fortgeschrittenen Stadium werden Medikamente verabreicht, um den Blutdruck und Cholesterinspiegel zu senken. Mit Hilfe von Röntgenaufnahmen und Herzkatheteruntersuchungen kann man feststellen, ob sich in den Blutgefäßen bereits Ablagerungen gebildet haben, die den Blutkreislauf behindern. Diese Arterienverengungen können dann geweitet oder durch ein gesundes Gefäß ersetzt werden.  
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