Arthritis & Arthrose-Therapie
Die Beschwerden einer Gelenkerkrankung werden meist ausschließlich mit Schmerzmitteln und Antirheumatika behandelt. Diese bekämpfen jedoch lediglich die Symptome der Krankheit – Schmerzen und Entzündungen – nicht aber die eigentlichen Ursachen. Viele Schmerzmittel verursachen darüber hinaus bei längerer Einnahme Magengeschwüre, Blutungen oder Nierenschäden. Noch schlimmer: Einige Schmerzmittel können mit der Zeit den Gelenkknorpel zerstören und die Neubildung von Gewebe verhindern. Betroffene benötigen daher zusätzlich noch weitere Behandlungsmaßnahmen.

Arthrose-Therapie
„Essen Sie reichlich Haifischknorpel und grünlippige Muscheln und Ihre Arthrose verschwindet.“ Dies ist kein Witz, denn einige Tierknorpel und Schalentiere enthalten Glucosamin und Chondroitin – für die Gelenke wichtige Aufbaustoffe. Glucosamin stimuliert die Knorpelzellen, wieder Grundsubstanz zu produzieren, und bewirkt, dass die Knorpelmasse weich, feucht und flexibel bleibt. Chondroitin ist ebenfalls ein wichtiger Knorpelbestandteil: Es verleiht dem Knorpel die Struktur, ist verantwortlich für die Wasserbindungskapazität und Nährstoffdurchlässigkeit. Betroffene müssen jedoch nicht auf Meerestiere zurückgreifen sondern können die wichtigen Aufbaustoffe als Nahrungsergänzung zu sich nehmen. Optimale Wirksamkeit haben Präparate, die beide Aufbaustoffe beinhalten. Die Einnahme kann geschädigte Gelenke wieder regenerieren, am besten kombiniert mit einer Bewegungstherapie und modernen Verfahren zur Stimulation. Zusätzlich können natürliche, entzündungshemmende Substanzen wie MSM eingenommen werden. Eine gute Arthrose-Therapie sollte immer diese drei Bereiche umfassen: Zum einen gelenkschonende Bewegungen, wie schwimmen oder wandern, damit der Knorpel-Stoffwechsel gefördert wird. Zum anderen die Einnahme von wichtigen Aufbaustoffen, die den Knorpel zur Neubildung anregen. Ergänzt wird die Behandlung dadurch, dass der Regenerationsprozess im Gelenk zusätzlich stimuliert wird. Dies kann durch die Gabe von Hormonen (z.B. Wachstumshormonen) geschehen oder durch hochmoderne, knorpelstimulierende Verfahren wie der Kernspin-Resonanz-Therapie. Hier stimulieren und regenerieren elektromagnetische Felder die Knorpelzellen, so dass die Knorpelschicht wieder wächst. Durch solch komplexe Therapien können Abnutzungserscheinungen an den Gelenken vermieden und bereits erfolgte Schädigungen rückgängig gemacht werden.

Arthritis-Therapie
Eine Heilung der rheumatischen Arthritis ist bislang nicht möglich. Ziele der Therapie in der Anti-Aging Medizin sind daher Linderung von Schmerzen und Entzündungen, die Erhaltung der Gelenkbeweglichkeit und Verhinderung von Gelenkdeformierungen. Hierbei hat sich Methylsulfonylmethan (MSM) bewährt – natürlicher, organisch gebundener Schwefel. MSM stoppt Schwellungen und Entzündungsreaktionen, lindert Schmerzen und verhindert eine Versteifung der Gelenke. Der Körper kann MSM durch frisches Gemüse, Früchte, Kuhmilch und Meerestiere aufnehmen. Da es jedoch durch Abwaschen oder Erhitzung der Nahrung leicht zerstörbar ist, empfiehlt sich die zusätzliche Aufnahme als Nahrungsergänzungsstoff.
Darüber hinaus sind Bewegung, Physiotherapie oder orthopädische Maßnahmen für den Erhalt der Gelenkfunktionen wichtig. Eine Schonung oder Ruhigstellung der betroffenen Gelenke zur Schmerzstillung hilft nur auf kurze Sicht, beschleunigt dabei aber dessen Versteifung und überlastet gesunde Gelenke. Es sollte jedoch nicht wahllos Gymnastik durchgeführt werden sondern gezielte krankengymnastische Übungen in Absprache mit dem Arzt oder Bewegungstherapeuten. Auch eine Kältetherapie kann sinnvoll sein: Schmerzen und Schwellungen an entzündeten Gelenken können durch Kälte gelindert werden. Die Schmerzrezeptoren in der Haut werden blockiert und zusätzlich ist die Schmerzweiterleitung in den Nervenfasern verringert.  
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