Gedächtnisstörungen-Therapie
Ist eine Gedächtnisstörung auf eine konkrete Ursache zurückzuführen, wie z.B. Durchblutungsstörungen, Medikamenteneinnahme oder andere äußere Einflüsse, so wird das Gehirn in den meisten Fällen schon mit Beseitigung der Ursache wieder normal funktionieren. Mit Medikamenten kann man z.B. die Durchblutung regulieren. Langanhaltende Gedächtnisausfälle und Demenzerkrankungen lassen sich jedoch nur selten vollkommen heilen. Mit Medikamenten, den sogenannten Acetylcholinesterase-Hemmern, versucht man im Frühstadium einer Erkrankung den Abbau des wichtigen Botenstoffs Acetylcholin im Gehirn aufzuhalten, der durch das Absterben von Nervenzellen entsteht. Ob eine Therapie erfolgreich war, lässt sich meist erst nach Ablauf von ca. 6 Monaten beurteilen. In einigen Fällen können Gedächtnisstörungen aber auch mit Gedächtnistraining oder mit den folgenden natürlichen Präparaten behandelt werden.

Pregnenolon
Pregnenolon entsteht im Körper als Stoffwechselprodukt bei der Zersetzung von Cholesterin und wird als Grundsubstanz für die Bildung von zahlreichen Hormonen benötigt. Da die Produktion von Pregnenolon mit zunehmendem Alter abnimmt, nehmen auch die Stoffwechselfunktionen ab, für die die Pregnenolon abhängigen Hormone zuständig sind. Dadurch wird der altersbedingte körperliche Abbau beschleunigt. Mit Pregnenolon-Präparaten kann der Hormonmangel im Alter ausgeglichen werden, dadurch wird auch die Leistungsfähigkeit des Gehirns verbessert und ein natürlicher Schutz gegen Demenzerkrankungen aufgebaut.

Lezithin
Lezithin ist ein körpereigener Emulgator und sorgt dafür, dass sich schwer lösliche Substanzen in der sie umgebenden Flüssigkeit besser auflösen. Lezithin sollte in ausreichender Menge in den Zellmembranen vorhanden sein, denn es verbessert die Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit des Gehirns, indem es den Zellstoffwechsel unterstützt.

Ginkgo
Ginkgo biloba ist eine natürliche Substanz, die aus den Blättern der Ginkgo-Pflanze hergestellt wird. Dieser Wirkstoff, der vor allem im Süden und Osten der Vereinigten Staaten und in China gewonnen wird, schützt die Nervenzellen vor Verfall und Oxidation durch freie Radikale. Ginkgo biloba verbessert auch die Blutzirkulation, indem es die Elastizität der Blutgefäße verbessert. Besonders wirksam sind Ginkgo-Präparate, die auch einen gewissen Anteil Huperzin A enthalten. Huperzin A hält den körpereigenen Acetylcholinspiegel (Botenstoff im Gehirn) im Gleichgewicht, um die Konzentrations- und Aufmerksamkeitsfähigkeit auch im Alter zu bewahren.

Kombinationspräparate
Das menschliche Gehirn ist eine komplexe Konstruktion und besteht aus vielen unterschiedlichen Bausteinen. Nur wenn die Kommunikation der einzelnen Zellen untereinander funktioniert, kann das Gedächtnis einwandfrei arbeiten. Kombinationspräparate (z.B. Megabrain), die Vitamine, Zellstabilisatoren, Antioxidantien und Phospholipide (Emulgatoren und Bestandteile der Zellmembran) enthalten, bieten die nötige „Rundum-Versorgung“ unseres aufwendigen Gedächtnisapparats. Wirksame Kombinationspräparate enthalten unter anderem Vinpocetin für eine Verbesserung der Sauerstoffnutzung und Blutzirkulation im Gehirn, Folsäure für eine Steuerung des Zellwachstums, Ginkgo biloba für ein ausreichendes Zell- und Sauerstoffangebot, Huperzin A zum Schutz der Nervenzellen vor freien Radikalen und Bioperin für eine verbesserte Aufnahme von Vitaminen. Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind Phosphatidylserin, Acetyl-L-Carnitin, Ginseng, DMAE und NADH.  
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