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Korrekturen an der Nasenform bedeuten fast immer eine Veränderung des
Nasenskelettes. Um das Skelett erreichen zu können, muss der Arzt die
Schleimhaut bzw. Haut vom Nasenrücken ablösen. Der Einschnitt erfolgt durch den
Naseneingang und bleibt auf diese Weise unsichtbar. Durch den Naseneingang kann
der Mediziner die Nasenscheidewand, die Nasenflügel und den Nasenrücken gut
überblicken. Die Bereiche, die fürs Riechen und Schmecken zuständig sind, liegen
weit hinten im oberen Abschnitt der inneren Nase, die bis an die Schädelbasis
heranreicht. Hier befinden sich die Riechfasern, Geschmacksknospen und
Geschmacksnerven. An den seitlichen Nasenwänden liegen die Nasennebenhöhlen,
über die die Belüftung der Nase geregelt wird. Auch der ungehinderte Abfluss des
Nasennebenhöhlen-Sekretes in die Nase muss sichergestellt sein, um Entzündungen
und Erkrankungen der Nasennebenhöhlen vorzubeugen. Bei manchen Menschen sind
wichtige Funktionen der Nase wie die Regulierung des Atemstromes, die
Befeuchtung oder Geruchswahrnehmung nach einer Krankheit, nach einem Unfall oder
genetisch bedingt gestört. Viele dieser Funktionsstörungen können operativ
beseitigt werden. Voraussetzung ist dabei immer eine gründliche Untersuchung,
bei der mögliche Ursachen für die Beschwerden aufgespürt werden. Auf der anderen
Seite muss auch eine kosmetische Korrektur einer gesunden Nase sehr sorgfältig
durchgeführt werden, damit es nicht zu Beeinträchtigungen der Nasenfunktionen
kommt.
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Wann ist man nach der OP wieder fit? Die häufig ein- bis
zweistündigen Nasenoperationen werden in Vollnarkose durchgeführt, danach sollte
der Patient mindestens einen Tag im Krankenhaus bleiben. Um das Ergebnis der OP
ausreichend zu stabilisieren, muss der Patient für ca. acht bis vierzehn Tage
einen Klebeverband oder eine Gipsschiene tragen. Nach ca. zwei Wochen ist der
Patient wieder gesellschaftsfähig. Die Ausprägung der Schwellungen ist nicht
immer vorhersehbar und zudem individuell sehr verschieden. Um die strapazierte
Haut zu schützen, sollten auch später noch einige Verhaltensregeln bezüglich
Sport und Sonnenbaden befolgt werden. |
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Risiken
Begleiterscheinungen, die bei einer Nasenoperation auftreten können, richten sich nach der persönlichen Voraussetzung des Patienten und nach der Kompliziertheit des Eingriffs. Normal sind Schwellungen der Nase und angrenzender Bereiche wie Augenlider, Wangen. Auch Blutergüsse, Verfärbungen, Mundtrockenheit und ein Spannungsgefühl im Gesicht sind möglich. Daneben birgt eine Nasenoperation natürlich die gleichen Risiken wie jeder andere operative Eingriff. Blutungen, Durchblutungsstörungen, Infektionen, aber auch Sehstörungen und Riechstörungen sind nicht auszuschließen. Sie sollten sich daher bei der Wahl des richtigen Arztes viel Zeit lassen und alle möglichen Komplikationen vor der Operation mit ihm besprechen.
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