|
|
 |
 |
 |
|
 |
Die Technik der Vibrationslipolyse mit Tumeszenz-Lokalanästhesie nach Dr.
Gerhard Sattler (Darmstadt) hat die Fettabsaugung revolutioniert. Durch diese
Methode einer lokalen Betäubung kann auf eine Vollnarkose verzichtet werden, so
daß der Eingriff auch in einer kleinen Tagesklinik oder sogar in einer Praxis
durchgeführt werden kann. Die Tumeszenzlösung wird in großer Menge in die
abzusaugenden Areale injiziert, so dass die Haut straff gespannt wird. Der Arzt
kann die Fettdepots dadurch gut lokalisieren. Das feste, zum Teil verhärtete
Fettgewebe weicht auf. Nach der Betäubung und dem Aufweichen der Fettzellen wird
eine vibrierende Kanüle unter die Hautoberfläche eingeführt. Das aufgeweichte
Fettgewebe wird durch die Schüttelbewegung der Kanüle aus dem Bindegewebsnetz
herausgeschleudert. Der Patient spürt wegen der Eigenschwingung der Kanüle fast
keinen Schmerz. Mit Hilfe von Spezialkanülen mit bis zu 24 kleineren Öffnungen
an der Spitze kann das aufgeweichte Fett jetzt abgesaugt werden. Die obere
Hautschicht ist mit der unteren über das feste Bindegewebe verbunden, dazwischen
verlaufen Lymphbahnen und Blutgefäße und auch die Fettzellen sind auf
verschiedene Gewebebereiche verteilt. Nur bei glatt gespannter Haut, kann die
Absaugkanüle ohne Probleme an den Bindegewebsstrukturen und Gefäßen vorbei
gleiten und die Fettdepots gezielt absaugen. Daher ist es dringend erforderlich,
den Eingriff nur von einem erfahrenen Spezialisten durchführen zu lassen, der
über moderne Geräte und ausreichend Erfahrung verfügt. Bei unsachgemäßer
Behandlung können Nerven, Lymphbahnen und Blutgefäße beschädigt werden.
|
 |
 |
 |
Wann ist man nach der OP wieder
fit? Soweit der Eingriff ohne Komplikationen verlaufen ist, kann der
Patient danach entlassen werden. Die Stellen, an denen die Kanüle eingeführt
worden ist, werden mit Klammerplastern verklebt. Danach legt der Patient ein
Kompressionsmieder an, das ca. 1-4 Wochen getragen werden sollte. Es dient als
Entlastung und Stütze, da die abgesaugten Stellen oft noch ein wenig empfindlich
sind. Die meisten Patienten fühlen sich 24 Stunden nach der Liposuktion wieder
fit, doch sie sollten sich noch 5-7 Tage schonen. Nach 2-3 Tagen ist es möglich,
wieder zur Arbeit zu gehen. Normale körperliche Aktivitäten können nach 2 Wochen
bereits uneingeschränkt ausgeführt werden. | |
 |
 |
 |
 |
Risiken
Im Allgemeinen gehört die Liposuktion inzwischen zu den Routineeingriffen in der Beautychirurgie. Sie ist, durchgeführt von einem Spezialisten, weitgehend sicher und komplikationsfrei. Dennoch sind kleine Verletzungen nie ganz auszuschließen. Es kann auch vorkommen, dass das Ergebnis ästhetisch nicht perfekt ist, wenn Unebenheiten oder Dellen zurückbleiben. Außerdem können sich im Bereich des Einstichs Narben bilden, in seltenen Fällen kommt es zu einer Wundinfektion. In einigen Fällen wurden bei der Absaugung z.B. die Blutgefäße oder Lymphbahnen beschädigt. Ein kleiner Blutverlust hinterläßt einen sogenannten „blauen Fleck“, größerer Blutverlust muss mit einer Transfusion behandelt werden. Patienten, die bei der Absaugung viel Lymphflüssigkeit verlieren, leiden danach unter Kreislaufbeschwerden und Kopfschmerzen. Man kennt auch Fälle, bei denen nach einer Liposuktion eine Beinvenen-Thrombose festgestellt wurde. Sie sollten Sich auf jedem Fall vor einem Eingriff bei Ihrem Arzt nach möglichen Risiken erkundigen.
|
 |
 |
 |
|
 |
|
 |
 |
|
 |
Macht Schönheit erfolgreich?
Nach einem aktuellen Bericht der Nachrichtenagentur dpa vom 14.11.2002 sind 73% der 14- bis 60-jährigen Frauen in Deutschland mit ihrem Körper unzufrieden. . ... weiter
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
Kosmetik mit Phytohormonen
Die Kosmetikindustrie forscht seit jeher nach Substanzen, die der Haut ihre jugendliche Spannkraft erhalten. Zu den aktuellsten Trendwirkstoffen gehören pflanzliche Hormone. ... weiter
|
 |
 |
 |
 |
|
 |
Tabuthema Schönheitsoperation
Uwe Ochsenknecht hat es getan! Selbstbewusst berichtet er von den kleinen Schönheitsreparaturen, die er an seinem Körper vornehmen ließ. Der 46-Jährige ... weiter
|
 |
 |
|
|
|