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Brustvergrößerung |
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In den meisten Fällen wird eine Brustvergrößerung mittels Implantat durchgeführt. Die Anfang der 90er Jahre in den USA ausgelöste Implantat-Debatte hat sich heute weitgehend beruhigt. Seit 1995 sind alle Herstellerfirmen dem Medizinproduktgesetzt verpflichtet und seit Juli 2001 dürfen in Deutschland nur noch Implantate mit CE-Marke verkauft werden. Das Ergebnis der Operation richtet sich neben der gewählten Implantatform natürlich auch nach der anatomischen Vorgabe des Körpers und nach der Operationsmethode. Implantate unterscheiden sich nicht nur in ihrem Gewicht (60-600 Gramm), sondern auch in Material (Silikongel, Kochsalzlösung, PVP-Hydrogel), Oberfläche (glatt, strukturiert, beschichtet) und Aufbau (Einkammer, Zweikammer, auffüllbar etc.). Der „Klassiker“ ist immer noch das glatte Silikongelimplantat, zu dem es die meisten Langzeitstudien gibt. Doch auch die anderen Implantate haben ihre Vor- und Nachteile. Als Patientin sollte man sich daher gründlich vom Arzt beraten lassen und das „Feeling“ des Implantates testen durch „Probetragen“ im BH. Auch Vorher-Nachher-Fotos können bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein. Die Einführung des Implantates kann durch einen kleinen Schnitt im Brustwarzenvorhof erfolgen, wo es dann zwischen Brustdrüse und Brustmuskel oder zwischen Rippen und Brustmuskel plaziert wird. Die Narbe bleibt meistens unauffällig im Brustwarzenvorhof verborgen. Auch bei einer Einführung des Implantates durch die Achselhöhle können sichtbare Narben weitgehend vermieden werden. Bei größeren Silikonimplantaten sollte der Zugang über die Brustumschlagsfalte gewählt werden, auch wenn die Narbe dann auffälliger ist.
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Brustverkleinerung
Bei einer Operation zur Brustverkleinerung ist es – genau wie bei einer Vergrößerung - wichtig, die Gefühlsempfindlichkeit und Stillfähigkeit zu erhalten. Oft wünschen Patientinnen auch eine Verkleinerung der Brustwarzen, wenn diese bei sehr großen, hängenden Brüsten nach unten gesunken sind. Der Arzt misst die Brüste vor dem Eingriff genau aus und malt dann die gewünschte Schnittführung auf. Bei der Operation wird streng darauf geachtet, dass die Einheit von Drüsenkörper und Brustwarze erhalten bleibt und es zu keiner Beeinträchtigung der Brustfunktionen kommt. Dann wird das überschüssige Gewebe vorsichtig entfernt. In medizinisch begründeten Fällen können die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden.
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Wann ist man nach der OP wieder
fit? Brustvergrößerung Die
Operation für eine Brustvergrößerung dauert ca. 1 bis 1,5 Stunden und wird unter
Vollnarkose durchgeführt. Nach dem Eingriff ist ein ca. eintägiger
Klinikaufenthalt erforderlich. In den ersten vier Wochen nach der Operation
sollte die Patientin auf körperliche Arbeit verzichten und Sonneneinstrahlung
mit unbedeckter Brust meiden.
Brustverkleinerung Die Operation für eine
Brustverkleinerung dauert ca. 3 Stunden und wird ebenfalls nur unter Vollnarkose
durchgeführt. Nach dem Eingriff ist ein ca. zweitägiger Klinikaufenthalt
erforderlich. Danach sollte die Patientin für einige Wochen einen speziellen BH
tragen und für vier bis sechs Wochen auf sportliche Aktivitäten verzichten.
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Risiken
- Brustvergrößerung
Bei einer Brustvergrößerung bestehen die
gleichen Risiken wie bei anderen operativen Eingriffen. Neben einer
Medikamentenunverträglichkeit sind auch Blutungen, Durchblutungsstörungen,
Infektionen oder Wundheilungsstörungen möglich. Daneben kann es zu
Narbenwucherung oder einer Kapselbildung im Bereich der Implantate kommen (sog.
Kapselfibrose). In der Regel bleibt die Stillfähigkeit erhalten,
Krebsvorsorgeuntersuchungen sind weiterhin durchführbar. Im schlimmsten Fall ist
eine Verformung der Brüste oder eine Abstoßungsreaktion des Implantates möglich.
- Brustverkleinerung
Auch hier sind die normalen Operationsrisiken (s.o.) wie Blutungen, Blutergüsse und Schwellungen zu nennen. Starke Schmerzen bleiben die Ausnahme und können mit Medikamenten behandelt werden.
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