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Ästhetisch-plastische Chirurgie |
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Der Wunsch nach ewiger Jugend und bleibender Schönheit scheint ein Urbedürfnis
der Menschen zu sein. Schon im alten Ägypten versuchten Frauen, ein jugendliches
Aussehen mit Salben und Kosmetika möglichst lange zu erhalten. Dabei ist nicht
nur das Gesicht für eine attraktive Erscheinung Ausschlag gebend, auch die
Körperform entscheidet. Während sich die Damen vor 100 Jahren noch in ein enges
Korsett zwängen mussten, um eine Wespentaille zu bekommen, ermöglichen heute
moderne Techniken der Fettabsaugung (Liposuktion) eine schnelle Reduzierung von
unerwünschten Fettpölsterchen. Auch Korrekturen von schiefen Nasen, Segelohren
oder unförmigen Brüsten sind in der ästhetisch-plastischen Chirurgie längst
Routineeingriffe.
Die Geschichte der ästhetischen Medizin – ein
kurzer Rückblick Die Beautychirurgie, wie wir Sie heute kennen, machte
ihre ersten Gehversuche in Südamerika und kam von dort nach Europa. Vor 100
Jahren nahmen Frauen für eine schlanke Taille noch enorme Schmerzen durch enge
Wickelcorsagen in Kauf bis Anfang des 20. Jahrhunderts erste operative Eingriffe
zur Verschönerung und Verjüngung durchgeführt wurden. Erich Lexer machte im
Jahre 1931 das erste Face-Lifting in Deutschland. Während des Zweiten
Weltkrieges und auch in der Phase des Wiederaufbaus wurden die Methoden
ästhetischer Operationen wenig verbessert. Erst in den letzten 30-40 Jahren hat
sich aus den Erfahrungen der Unfallchirurgie die moderne Beautychirurgie
entwickelt und einen hohen technischen Standard erreicht. Inzwischen gibt es
unzählige Methoden zur Verjüngung, die schnell und risikoarm durchführbar sind,
ohne unnatürlich zu wirken. Bei dieser Vielzahl der Angebote ist die sorgfältige
Auswahl des Arztes besonders wichtig. Vor allem, da die Bezeichnung
„Schönheitschirurg“ in Deutschland noch kein geschützter Beruf ist.
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Wie finde ich den richtigen
Arzt?
- Fragen Sie den Arzt danach, ob er sich im Gebiet der ästhetischen Chirurgie
regelmäßig weiterbildet und lassen Sie sich die entsprechenden
Teilnahmebestätigungen zeigen.
- Fragen Sie den Arzt nach seinem Spezialgebiet und danach, wie häufig er
bestimmte Eingriffe durchführt. Jemand, der sich als „Alleskönner“ ausgibt,
erscheint unglaubwürdig.
- Die Berufserfahrung des Arztes ist sehr wichtig. Fragen Sie nach
Behandlungsfotos oder kontaktieren Sie gegebenenfalls ehemalige Patienten.
- Erkundigen Sie sich nach den benutzen Geräten und nach dem Operationsumfeld.
Achten Sie auf moderne Techniken, natürliche Auffüllmaterialien und auf eine
gute medizinische Betreuung nach der Operation.
- Eine Narkose darf nur von einem speziell ausgebildeten Narkosearzt
vorgenommen werden, der dem Chirurgen dafür zur Verfügung steht.
- Ein Arzt, der sehr werblich auftritt und einen Eingriff als besonderes
Angebot verkaufen will, sollte sorgfältig geprüft werden.
- Fragen Sie immer mindestens noch einen zweiten Experten nach seiner Meinung,
bevor Sie sich für einen Eingriff entscheiden.
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